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Lindner Baby auf dem Nonstop Flug über den Ozean der Regierungsbeteiligung abgestürzt

Ein Nonstop-Flug über den großen Ozean der Regierungsbeteiligung - das gab's schon lange nicht mehr. Die FDP-Maschinen am Boden. Defekt. Keine Starterlaubnis. Also auf ein Neues. Die Mechaniker haben sich auf Frisur, Hemd, Dreitagebart und Auftreten des Lindner-Babys, also des Piloten, konzentriert. Dazu der neue Trend: Digitalisierung. So fliegt sich's besser. Auch ohne Flugzeug.

Die Zeitungen und Plakate zeigen das Baby beim Jacke anziehen, Smartphone betrachten, Am-Türrahmen-Stehen. In Turnschuhen. Kann es fliegen? Nein. Hauptsache die Performance stimmt. Alles in Schwarz-Weiß mit Schlagschatten. Das Lindner-Baby will sein Fläschchen, das heißt Spontaneität und Digitalisierung, Flexibilität, Startups, Innovation. Was das heißen soll? Nichts. Kann das fliegen? Nein. Das Lindner-Baby bleibt am Boden und behauptet es sei von der Konkurrenz zum Absturz gezwungen worden.

Dann der entscheidende Satz: "Lieber nicht fliegen als falsch fliegen." Toll. Ein spontan formulierter Satz des Lindner-Babys. Es kann nicht nur sprechen, sondern lernt diesen Satz auswendig - in 50 Tagen - und der wird veröffentlicht. Überall. Große Schrift. Eine Sekunde nachdem der Satz ausgesprochen ist, hat er schon eine Werbeplattform.

Das Lindner-Baby muss allerdings noch von den Überfliegern der SPD lernen. Da stand der Satz: "Schulz landet in der Regierung" im Netz noch bevor er ausgetauscht wurde durch den Satz "Wir fliegen erst gar nicht", bevor auch der sich als falsch erweisen sollte und ausgetauscht wurde durch: "Wir landen doch, aber ohne zu fliegen", bevor der ersetzt wurde durch "Wir sind gegen das Fliegen. Aber alle brauchen unser Flugzeug, Bätschi!"

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